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Künstlerportrait Kurt
Weill
Viel mehr als
Die Dreigroschenoper
erzählt,
gesungen und getanzt von Britta
Zangen
am Klavier begleitet von Kira
Golubeva
2)
Lotte Lenya und Kurt Weill
Kongeniale
Partner
erzählt,
gesungen und getanzt von Britta
Zangen
am Klavier begleitet von Kira
Golubeva
"Das
ungewöhnliche Format,
das Weills Lieder in seine
Lebensgeschichte einstreut,
funktionierte so gut, dass
es das Publikum wirklich packte.
Text, Lieder und Tänze
wurden mit solcher Professionalität,
Temperament und Stil vorgetragen,
dass sie den verdienten Applaus
reichlich ernteten. Die deutsche
und die Musikgeschichte der
20er bis 40er Jahre wurden
durch viele Originalzitate
zu lebendiger Gegenwart."
(Kommentar eines fachkundigen
Zuschauers nach der Uraufführung
in der Jazz-Schmiede in Düsseldorf)
Weill
wurde als Sohn des jüdischen
Kantors in Dessau geboren
und zählte in den Goldenen
20er Jahren in Berlin zu den
Hoffnungsträgern der
modernen Musik. 1928 gelang
ihm der umjubelte Durchbruch
mit der Dreigroschenoper
in Zusammenarbeit mit Bertolt
Brecht und mit seiner Ehefrau
Lotte Lenya als Jenny. 1933,
sechs Wochen nach der Machtergreifung
der Nazis, floh er nach Paris,
wo er französische Chansons
vertonte. Zwei Jahre später
suchte er sein Glück
in den USA und wurde zu den
Anfängen des Musicals
Vorbild für eine ganze
Generation von Broadway-Komponisten. |